Der Hüter spricht ganz am Abgrund des Seins:
Doch du musst den Abgrund achten;Sonst verschlingen seine TiereDich, wenn du an mir vorübereilt'st;Sie hat deine Weltenzeit in dirAls Erkenntnisfeinde hingestellt.
Schau das erste Tier, den Rücken krumm,Knochenhaft das Haupt, von dürrem Leib,Ganz von stumpfem Blau ist seine Haut;Deine Furcht vor Geistes-Schöpfer-SeinSchuf das Ungetüm in deinem Willen;Dein Erkenntnismut nur überwindet es.
Schau das zweite Tier, es zeigt die ZähneIm verzerrten Angesicht, es lügt im Spotten,Gelb mit grauem Einschlag ist sein Leib;Dein Hass auf Geistes-OffenbarungSchuf den Schwächling dir im Fühlen;Dein Erkenntnisfeuer muss ihn zähmen.
Schau das dritte Tier, mit gespaltnem Maul,Glasig ist sein Auge, schlaff die Haltung,Schmutzigrot erscheint dir die Gestalt;Dein Zweifel an Geistes-Licht-GewaltSchuf dir dies Gespenst in deinem Denken;Dem Erkenntnisschaffen muss es weichen.
Erst wenn die drei von dir besiegt,Werden Flügel deiner Seele wachsen,Um den Abgrund zu übersetzen,Der dich trennet vom Erkenntnisfelde,Dem sich deine HerzenssehnsuchtHeilerstrebend weihen möchte.